Wählergemeinschaft - Bürger für Hanau

BfH und Freie Wähler besuchen die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig (KVG) mit Sitz in Hanau

BfH und Freie Wähler besuchen die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig (KVG) mit Sitz in Hanau

BBfH und Freie Wähler bei der Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig mit Sitz in Hanau
Bürger für Hanau (BfH) und Freie Wähler Main-Kinzig (FW) besuchen die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig (KVG) Mobilität ist einer der Schlüsselbegriffe in der modernen Gesellschaft und damit auch ein wichtiges Thema im Main-Kinzig-Kreis. Deshalb trafen sich die "Freien Wähler Main-Kinzig“ (FW) und die Wählergemeinschaft "Bürger für Hanau" (BfH) zu einem Informationsgespräch und zum Meinungsaustausch in den Räumen der Kreisgesellschaft Main-Kinzig (KVG). Deren Geschäftsführer Volker Rahm zeigte sich in seinen Ausführungen, was die Stadt Hanau betrifft, zufrieden mit dem neu gestalteten Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) am Freiheitsplatz. Nach intensiven Gesprächen der KVG und beteiligter Busunternehmen mit der Stadt sei man zu einem guten Ergebnis gekommen. Leider, so Volker Rahm,  könne der Main-Kinzig-Kreis als größter Flächenkreis Hessens in Sachen ÖPNV nicht als homogenes Gebiet betrachtet werden. Während in Städten wie Hanau eine gute Auslastung der Busse vorherrscht, habe man bei den Überlandlinien insbesondere im Nordostkreis gerade an Wochenenden nur sehr geringe Fahrgastzahlen. Hier war der Kreis bei der Erstellung seines Nahverkehrsplans gefordert nach bezahlbaren Alternativen zu suchen, so der stellvertretende Kreisvorsitzende der Freien Wähler und Demografiebeauftragte des Kreises, Carsten Kauck. Das Anruf-Sammeltaxi (AST) habe sich hier nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einer Erfolgsstory im ländlichen Bereich des Kreises entwickelt, stellte die Prokuristin der KVG, Sonja Landschreiber fest. Auch in Zukunft werde es kein leichtes Unterfangen für die KVG sowie für die politisch Verantwortlichen sein, ein attraktives ÖPNV-Angebot anzubieten, welches auf der anderen Seite sowohl für den Bürger wie auch für die öffentliche Hand bezahlbar bleibt. Um dies dennoch zu gewährleisten dürfe es keinerlei Denkverbote geben, so der Fraktionsvorsitzende der BfH Oliver Rehbein und Carsten Kauck einstimmig. Eine mögliche Alternative zu dem bisherigen Linien- und Tarifsystem zeigten Volker Rahm und Sonja Landschreiber den Anwesenden sogleich auf. Mit einer monatlichen Abgabe von 8 - 10 EURO je Bürger im Kreis könne man den ÖPNV flexibler gestalten und Busverkehre auch noch in den Abend- und Nachtstunden gewährleisten. Für diesen monatlichen Pauschalbetrag könnten die Bürger alle Busse im Kreisgebiet so oft sie wollten kostenfrei nutzen. Ein solches System stelle dann eine echte Alternative, auch im ländlichen Raum, zum Auto dar. Was das ÖPNV-Angebot in der Stadt Hanau beträfe, müsse man auch erkennen, dass die Schienenanbindung  der Brüder-Grimm-Stadt traumhaft sei, so der KVG-Chef. Dem pflichtete der BfH-Fraktionsvorsitzende Oliver Rehbein bei und verdeutlichte dies an der Anbindung des Stadtteils Wilhelmsbad. „Der Zug braucht vom Bahnhof Wilhelmsbad zum Hauptbahnhof nur ganze 6 Min. Er ist damit dem Stadtbus weit überlegen“, so Rehbein. Einig waren sich Freie Wähler und Bürger für Hanau über die für Hanau sehr unvorteilhafte Tarifstruktur im RMV. Hier müssen die bestehenden Tarife dringend durch eine der Leistung entsprechende Lösung ersetzt werden, so Carsten Kauck, der den RMV auch schon an anderer Stelle des Öfteren kritisiert hat. Rehbein bemängelte die schlechte Finanzierung des ÖPNV's von Landesseite her ebenso wie die für den Ballungsraum Rhein/Main ungünstige Prioritätenverteilung durch das Land. Man werde diese Tatsache zukünftig mehr in den Fokus des politischen Wirkens von BfH und Freien Wählern rücken, so die einhellige Haltung der Anwesenden. Für die BfH zog Oliver Rehbein eine positive Bilanz des Besuches bei der KVG. Die Hanauer Wählergemeinschaft und die Freien Wähler Main-Kinzig agierten zwar organisatorisch unabhängig voneinander, inhaltlich betrachtet ziehe man jedoch beim Thema ÖPNV am gleichen Strangende, betonten die Verantwortlichen abschließend.

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