Wählergemeinschaft - Bürger für Hanau

BfH Ortsbeiräte bei Heraeus

Im Rahmen eines Besuchs beim Technologiekonzern Heraeus informierten sich die BfH Ortsbeiräte über die geplante Neustrukturierung des Hanauer Konzernhauptsitzes. Im Mittelpunkt der Gespräche stand dabei der geplante Neubau eines Innovationszentrums in der Heraeusstraße.

BfH-Innenstadt-Ortsbeiräte bei Heraeus
Nachdem die Großbaustelle am Freiheitslatz ihrem Abschluss entgegen geht, kündigt sich das nächste Großprojekt in Hanau an. Bekanntlich hat der Technologiekonzern Heraeus den ehemaligen "Grünen Weg" und das angrenzende Gelände der Stadtwerke bis zur "Leipziger Straße" gekauft. Der Kauf ist Teil einer umfassenden Neustrukturierung des Hauptsitzes. Über die Pläne von Heraeus haben sich die BfH Ortbeiräte Siegfried Koch, Klaudia Mänz und Hans-Otto Bienau mit Vertretern des Technologieunternehmens im März im Rahmen eines Unternehmensbesuchs unterhalten. Nachdem es bereits Anfragen von Bürgern an den Ortsbeirat gegeben hatte, beschlossen die Stadtteilvertreter, sich aus erster Hand zu informieren. Als Gesprächspartner standen Reiner Dollansky, Leiter Site Management und Christian Schäfer, Corporate Communications, zu einem offenen Dialog zur Verfügung. Ziel der Modernisierung sei die verbesserte Strukturierung des Werksgeländes an der Heraeusstraße, das künftig klarer in die fünf funktionalen Bereiche Verwaltung, Entwicklung, Produktion, Logistik und Parken aufgeteilt wird, so Reiner Dollansky. Mit der Modernisierung wolle Heraeus die über Jahrzehnte gewachsene Struktur des Geländes ändern, bei der zusammenhängende Bereiche teilweise weit voneinander entfernt untergebracht sind. Mit kurzen Wegen und effizienteren Strukturen solle der Standort Hanau für die Zukunft international noch wettbewerbsfähiger gemacht werden. Im Mittelpunkt der Baumaßnahmen stünde der Neubau eines Innovationszentrums, in dem ein großer Teil der Heraeus Aktivitäten in Forschung & Entwicklung am Standort Hanau in einem moderneren Umfeld zusammengeführt werden sollen, erklärte Dollansky. Insgesamt entstünden rund 200 Büro- und Laborarbeitsplätze. Um Platz für den Neubau zu schaffen, würde die heutige Bebauung, ein Logistikzentrum, vor Beginn des Neubaus zurückgebaut. Der Rückbau der heutigen Bebauung, des Logistikzentrums, beginne Mitte April 2015. Der Neubau soll sich über den Zeitraum Juli 2015 bis Februar 2017 erstrecken. Im Rahmen des Umbaus wolle Heraeus die Belastungen für die Anwohner so gering wie möglich halten, erklärte Dollansky. Dazu gehöre eine offene Informationspolitik der Firma, bei der die Betroffenen in Anwohnerversammlungen informiert werden. Zwei dieser Anwohnerveranstaltungen haben 2014 bereits stattgefunden. Auch eine eigene E-Mail-Adresse für Fragen und Anmerkungen rund um das Bauprojekt sei eingerichtet. Auch die BfH-Ortsbeiräte aus dem Ortsbeirat Innenstadt werden künftig zu den Anwohnerveranstaltungen eingeladen. Um die Parkplatzsituation zu entspannen und eine umweltfreundliche Anreise zur Arbeit zu fördern, werde den Mitarbeitern schon heute ein Fahrtkostenzuschuss zu öffentlichen Verkehrsmitteln gezahlt. Mit seinen über 4000 Arbeitnehmern am Standort Hanau sei der Konzern schon heute ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, betonte der Fraktionsvorsitzende Siegfried Koch. Der Bau des Innovationszentrums sei ein klares Bekenntnis zum Standort Hanau. Das neue Gebäude werde für Mitarbeiter, Kunden und externe Besucher zukünftig das „Highlight“ des Werksgeländes sein, so Dollansky. Auf die Frage von Frau Mänz, ob man das Fraunhofer Institut als Konkurrenz sehe, antwortete Herr Schäfer, dass das Gegenteil der Fall sei. Man wolle sich künftig gegenseitig im Sinne der Vision eines regionalen Kompetenz-Clusters rund um das Thema Material ("Material-Valley") in Hanau ergänzen.



Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts: Reiner Dollansky, Klaudia Mänz, Hans-Otto Bienau, Siegfried Koch

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